Moldawien

Europa Südost

Über die Republik Moldau wird kaum gesprochen. Fast keiner kennt dieses Land, das zwischen Rumänien und der Ukraine liegt und doch noch zu Europa gehört. Seit den 90er Jahren hat sich die Wirtschaft drastisch verschlechtert, große Teile der Bevölkerung sind verarmt. Der durchschnittliche Monatslohn beträgt 30 Euro, Pensionisten leben von umgerechnet 12 Euro im Monat – wenigstens 100 wären zur Deckung der Lebenshaltungskosten notwendig. Moldawien wird als ärmstes Land Europas bezeichnet und wie so oft sind es die Kinder, die unter der Armut und dem Entwicklungs-rückstand am meisten leiden.

Stützpunkt im Aufbau

Nach einigen gescheiterten Anläufen in den letzten Jahren hat die ALLIANZ für KINDER im Mai 2013 einen ersten Einsatz in der Hauptstadt Chisinau durchgeführt und damit begonnen die nötigen Vorbereitungen zu treffen (Gespräche mit Ministerien, Kontakte zu Behörden, Betreuung vor Ort, Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort), um künftig regelmäßig Hilfseinsätze für kranke Kinder in der Republik Moldau durchführen zu können.